28. märz 2004
hela10
schon ein weilchen her - im sagenumwobenen muotatal, fanden sich einst junge, tapfere abenteuerinnen und abenteurer ein. die bergwelt empfing sie, wie sie fremde aufnimmt: kalt und garstig. doch schon bald schmolzen gletscher und misstrauen der ängstlichen dorfbewohner. die fremden - niemand anderes als die jungs und mädels der cejubo - kannten nämlich keine furcht vor irrlicht, fluch, toggeli und teufel - und halfen so den unglücklichen dorfbewohner ihr an den hörelimaa verlorenes glück wiederzu erlangen... trotz so mancher gefahr und unwirtlicher witterung erlebten sie warme tage voller glück und spass!
 
 
fotos: sarah, belli, natalina

in urchigen hüttlein hausen urchige menschen - den leuten auf dem stoos ist ihr glück abhanden gekommen. viele höfe von einst stattlicher grösse verlotterten innerhalb weniger jahre. da hilft nur eins: die cejubo
 
 

die köche der blüemlisegg, röschti und speck, erwarten die unterländer schon gespannt ...
 
 

manch eine und manch einer erfreuen sich denn auch an ihrer exquisiten küche!
 
 

die hofbewohner nehmen die vielen fremden herzlich auf - schon bald singt man gemeinsam das lied von der blüemlisegg: "...chumm mir findä ä puur"!
 
 

und da sind sie denn auch, die puurä!
 
 

 
 
 

...
 
 

manch ein hirtenstab entsteht nach geissenpeters vorbild.
 
 

wie in den alten zeiten, so eint heute die kappeler milchsuppe wie kein fondue vor ihr!
 
 

unser eidgenössische söldner giesst schöne talismane anstelle von kanonenkugeln und elsie anknet !
 
 

casanovas und charmeure gibts auch hier droben! da soll sich einer nicht wundern, wenn er mal einen kniff in den arsch kriegt!
 
 

 
 
 

als böse toggeli unser haus einnehmen hilft nur noch eins: wachsam sein, ein loch graben und der pfarrerliche rat!
 
 

des pfaffen weihrauch riecht stark und würzig. und so sind seine ratschläge: er verteilt allen einen knoblauchzinken. in den solle man reinbeissen, wenn das böse sich wieder zeigt. kurz daruf erscheinen die toggeli ein zweites mal. und so riechts von nun an etwas aromatischer rund um uns...
 
 

wie soll es nun weitergehen?
 
 

nach einem unspunnensteinstossen und einer büezer portion spaghetti entschliessen wir uns, des druiden alten stab zu finden, damit des hörelimaas böses spiel eindlich ein ende hat!
 
 

rauch und feuer weisen den weg zum jahrhunderte alten versteck...
 
 

und so mancher landjäger muss seine dünne haut lassen!
 
 

bis auf dei höchsten gipfel müssen wir gehen und gefährliche abgründe überschreiten!
 
 

und der mühe früchte sind des druiden freuden! sein alter zauberstab findet seinen angestammten herr und meister wieder. glückliche momente sind das!!!
 
 

und so kommt es, dass der hörelimaa - oder das biest, wie er von einigen genannt wird, in unsere falle tapt und von des druiden blitze und zaubermacht aus dem tal gescheucht werden kann!
 
 

und schon heben sich die wolken und die sonne wärmt die luft und die herzen der talbewohner. und für uns heisst es abschied nehmen und heimzu gehen. ein wunderschönes herbstlager war das!!!
 
 
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