11. dezember 2005
s.t.a.r.s.

vorwort: Weiter Weg nach S.T.A.R.S.
Es waren lange Tage in dunklen Räumen. Die Suche schien sich ewig hinzuziehen. Die Lungen füllten sich mit Staub, der als dicke Schicht auf den tausenden von Papieren und Büchern lag. Wir wollten bereits aufgeben. Der Hinweis, den wir im November erhielten, erschien uns immer unglaubwürdiger. Und dennoch, die kleine Hoffnung auf Erfolg trieb uns weiter an, die Berge von Büchern weiter zu durchstöbern und umzuschichten. Verzweifelt suchten wir weit in die Nächte hinein. Essen und Schlaf kamen zu kurz, immer mehr ungesunde Partikel aus der stickigen Luft fanden den Weg in unsere Atemwege, die müden Augen mussten bereits gefährlich gerötet sein.
Da plötzlich kam die Erlösung: Wir fanden, wonach wir so intensiv suchten. Die schon fast vergessenen Schriften von Chris Redfield tauchten wieder auf. Irgendwo, mitten in einem tonnenschweren Haufen von Papier. Sofort trugen wir sie ans Tageslicht und begutachteten, was wir gefunden hatten: Es war ein voller Erfolg! Uns gelang es tatsächlich einige original S.T.A.R.S. Berichte vor dem ewigen Vergessen zu retten. Sofort machten wir uns daran, die Texte zu sortieren und mithilfe verschiedener Techniken wieder lesbar zu machen. Stolz können wir nun verkünden, eine erste Reihe der S.T.A.R.S. Berichte zu veröffentlichen. Es handelt sich hierbei um Tagebucheinträge des legendären Chris Redfield. Seine Ausführungen zu einem äusserst interessanten S.T.A.R.S. Fall stammen aus der späteren Zeit seiner Ermittlungstätigkeiten. Nichtsdestotrotz werden sie bei der Leserschaft auf grosses Interesse stossen, nur schon ihres einzigartigen Inhalts wegen.



Tagebuch Chris Redfield

16. Juli 2000
Wir, die S.T.A.R.S., erhielten den Auftrag, nach Titustown zu reisen, um dort Nachforschungen zu erstellen. Laut Zeugen soll es hier affenartige Wesen mit glatter, schleimiger Haut haben.
Man mir auch ein totes Schaf gezeigt, welches brutal aufgeschlitzt wurde. Aufgrund dieses toten Schafes folgere ich, dass diese Wesen ein sehr grosses Maul mit langen Zähnen oder riesige Krallen besitzen. Diese Schlussfolgerungen konnte ich leider nur bestätigen. Denn heute Nachmittag sah ich so ein Wesen geschickt einen Baum hinaufklettern. Ich werde sie ab jetzt Grogger nennen.

19. Juli 2000
Die Groggers sind jetzt überall. Es werden zahlreiche Menschen vermisst. Sie fielen wahrscheinlich den Groggers zum Opfer.
Wir wagten heute Mittag einen Vorstoss Richtung Heimberg. Barry Burton, unser Waffenexperte, empfahl uns die Flüssig-Stickstoff-Granaten zu verwenden. Als wir sahen, wie flink die Groggers sind, merkten wir sofort, dass unsere Schrotflinten viel effizienter sind. Wir müssen jetzt unbedingt die Hundeschule noch vor Dunkelheit erreichen. Dort werden wir die Nacht verbringen.

20. Juli 2000
Wir haben es geschafft! Als wir gestern Abend bei Dämmerung bei der Hundeschule ankamen, gab es eine riesige Überraschung. In den Käfigen waren anstatt Hunde Groggers. Wir beschlossen die Hundeschule zu stürmen. Den Besitzer konnten wir sofort festnehmen, aber ob noch andere Personenmitdrinstecken, wissen wir vorerst noch nicht. Dafür fanden wir noch mutierte Ratten und mutierte Feldschlangen. Wir sicherten uns alle Dokumente, Unterlagen und Beweise und sprengten dann das Haus mit VX-Plastiksprengstoff.
Ich schlug den anderen vor, diesen Fall jetzt dem FBI zu übergeben, da es um die nationale Sicherheit geht. Sie waren einverstanden. Somit gönne ich mir jetzt ein paar Tage Urlaub.

 
 
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